DEN ÜBERLEBENDER

Baby Treffen Axel 1995
Grunau
Babies III
D-1013
Internet foto's
Rana flugplatz
Inhabers: Stationiert:
Kennzelchen: D-1013 Hersteller: Werknummer: Musters: Gr.B. III Baujahr: Starts:
Flugstunden:
D-1052 
Halter Reiner Strobel & Dieter
Schultz.
Stationiert: Kennzeichen: D- 1052 Hersteller: Werknummer: Er
Musters: Gr.B. III Baujahr: Starts: Flugstunden:
D-1116
Inhahen: Deutsche Alpensegelfugschule.
Stationiert: Kenzelchen: D-1116
Herstelier:Werknummer: 01 Musters: Gr.B. III Baujahr:
Starts: Flugstunden:
D-1459
Inhabers: Segelfluggruppe
Weilhebn e. V. Stationiert
Kennzeichen: D-1459 Hersteller:
Werknummer: EB 02 Musters: Gr.B. III Baujahr:
Starts: Flugstunden:
D-1771 
Eigner: Haltergemeinschaft
Helmut Skupch, Günter Sudmann, Axel Stengler. Seit 2000 ist Axel Stengler
für Detlev Hormann Miteigentümer Heimflugpatz
Hoya Weser.
Lebenslauf
vomBaby III D-1771
Das Baby III wurde als Werk.Nr.1 in der
Luftsportgruppe Münchberg e.V. gebaut und 1952 D-1078 zugelassen. Bis1966 war
die Luftsportgruppe Münchberg der Besitzer des BabyIII.Ab Oktober 1968 war
Karl-Heinz Wicke aus München der Eigentürmer die Eintragung des Baby wurde
nach einem Unfall gelöscht. Weiterer Verlauf unbekannt.Im Oktoter 1988 wurde
von Günter Sudmann, Detlev Hormann, Helmut Skupch der Rumpf, die Linke Tragfläche,
Höhenleitwerk und1 Strebe aus St. Peter Ording gekauft. Im
November 1989 wurde aus Achen mit Hilfe von Christian Kroll eine linke und
rechte Tragfläche (D-5550 besorgt.
Am 08.07.1990 wurde das Höhenleitwerk ausgebaut. Dieses Flugzeug diente auf dem
Flugplatz Bremke am Ith als Theke (dieses Baby wurde früher auch in Hoya
geflogen)
Da noch ein linkes Querruder fehlte wurde in Kirchanschöring (bei Salzburg am
16.12.1990 ein Baby III Vollständig aber flugunfähig gekauft (Siebert Bau
Werk.Nr.68). Das Baby wurde am 15.05.1992 nach Regensburg verkauft.
Im November 1989 wurde mit den Aufbau der Flächen begonnen. Im November 1990
war der Rumpf rohbaufertig.
Beim Babytreffen 1991 in Aukrug wurde von Peter Dege 2 Querruder,2 Streben,
1Geschlossene Haube gekauft
Im Juni 1991 wurde das Flugzeug im Rohbau zusammengebaut. Im November 1991 wurde
das Flugzeug lackiert. Am 11 Januar 1992 Fertigabnahme, Nachprüfung.
Am 09 Februar 1992 flog das Baby III mit dem Kennzeichen D-1771 auf dem alten
Segelfluggelände Hoya wieder.
D-1927
Inhabers: Helmut
Pfitzner Stationiert: Kenuzeichen: D-1927 Hersteller. Werknummer: 1 Musters: Gr.
B. M Baujahr: Starts: Flugstunden:
D-1972
Inhabers/Halter:
Miro Rieser/Friedrich Dichl Stationiert:
Kennzeichen: D-1972 Hersteller: Werknummer: 1 Musters: Gr.
B. M Baujahr: Starts: Flugstunden:
D-1977

Inhabers: Segelflug-Club Fishbek e. V. Stationiert:
Kennzelchen: Hersteller: Werknummer: 04 Muster:
Gr.B. III Baujahr: Sarts:
Flugstunden:
D-4249

Inhaber
Christian Kroll /Segelfluggruppe Nordstern e. V. Stationiert in: Aachen
Merzbrück Kennzeichen: ex PL 38, D4249 Hersteller:
A.Schleicher Werknummer: 83 Musters: Gr.B. III Baujahr: 1955 Starts: ? Flugstunden: nach
G.U. ca 150 std
WENN DER VEREIN EIN BABY BEKOMMT
Oldtimer werden immer beliebter -
sei es bei Motor oder Segelflugzeugen. Während
jedoch die meisten alten Flugzeuge sorgfáltig gepflegt und gehegt in privathand
existieren, hat sich die Segelfluggruppe Nordstem in Aachen - Merzbrürg ein
Grunau Baby III im Verein restauriert. Wie
es dazu kam, und wie ein solches Vorhaben im Clubbetrieb funktioniert, das möchten
wir hier emmal aufzeichnen.
Alles began damit, daß im Jahre
1985 ein belgischer Club (Luftsportverein in Hasselt) den Werkstattleiter der
SFG Nordstern, Christian Kroll, urn Rat und Hilfe hei der Grundüberholung
einiger Clubflugzeuge bat. Beim
Besuch in Belgien sah er in der Halle 1 „ausgemusterte“ Grunau Baby III, die
der Club von den Belgischen Luftkadetten übernonimen hatte.Hergestellt wurden
sie 1955 bei Alexander Schleicher.Die Flugzeuge wurden schon lange nicht mehr
eingesetzt und waren in recht schlechtem Zustand.
So wurde man sich bald einig: Als Gegenleistung fur notwendige
Reparaturarbeiten an den anderen Clubflugzeugen durfte Christian Kroll die
Baby-Reste mit nach Aachen nehmen. Da
er selber bereits im Besitz eines Cumulus lllf, eines „Baby-Abkömmlings“
mit schlankem Stahlrohrrumpf ist, erschien ihni das private Restaurieren und
Halten eines- zweiten Oldies als zu auf-wendig.
In seinem Verein jedoch gab es noch diverse „Alte Hasen“, die Spaß
daran gehabt hätten, das Flugzeug ihrer Anfángerzeit wieder eininal zu
bewegen. So stand der Beschluß
bald fest: Nach den üblichen Vereins-Winterarbeiten várd das Baby von den
Vereinsmitgliedem restauriert und geflogen!
Anfang Februar 1986 war es denn so weit: Das vollständigere
der beiden Babys kam in die Werkstatt, die Teile des zweiten Babys vmrden an
andere Baby-Besitzer, denen das Eine oder Andere gerade fehlte, veräuf3ert.
auch die notwendigen Pläne waren bald aufgetrieben, so daB rffit der
Restauration begonnen werden konnte. Für
die altgedienten Vereinsmitglieder war die Arbeit eine schöne Erinnerung an frühere
Zeiten, einige Rentner sah man jetzt sogar ganztägig in der Werkstatt.
Aber auch die “Neuen”, fur die bisher Kunststoff das “normale”
Arbeitsmaterial war, lernten einiges im Umgang mit Holz und Aerodux.
Die notwendigen Arbeiten waren umfangreicherl als zunächst gedacht: Die
Flugelnase mute in einigen Bereichen komplett neu aufgebaut werden.
Eingedrungenes Wasser hatte die beirn Bau schon nicht sehr sorgfáltig durchgeführten
Verleimungen angegriffen. So kam
es, da die :Wiedergeburt” des Babys (wie es sich gehört) neun Monate
dauerte.Viele notwendige Zubehörteile, wie Instrumente oder Schleppkupplungen
fanden sich noch in der Clubwerkstatt. Nach
einer Überprüfung beim Hersteller erwiesen sich die alten Geräte noch als
gebrauchstüchtig und durften eingebaut werden.
Aber nicht nur die Arbeiten am Flugzeug waren aufwendig, auch
die Bürokratie forderte ihren Tribut: Bereits bei der Einfuhr der beiden
Flugzeugel gut gestapelt in einem Twin-Astir-Anhänger, gab es Probleme.
Ern Zöllner bezweifelte den geringen angegebenen Wert der Fuhrel
Flugzeuge mübten doch teurer sein! Erst
ein herbeigerufener, sachkundiger Zollbeainter (selbst ehemaliger Segelflieger)
konnte den Wert des Uberholungsbedürftigen Materials bestätigen und stellte
fest, daB der Wert der mitgefdhrten Einzelteile pro grenzüberschreitende Person
unterhalb der Summe lag, ab der Waren zu verzollen sind.
Weiter ging es dann mit dem Luf tfabrt-Bundesamt: Aus dern Ausland
eingefilhrte Flugzeuge benötigen eine Abmeldebescheinigung der zuständigen Behörde
des Landes, wo sie vorher zugelassen waren. Da das Baby seit vielen Jahren nicht mehr zugelassen war,
wurden umfangreiche Recherchen über die letzte Zulassung notwendig.
Es stellte sich schlieblich heraus, daß nach der Mlitärischen Zulassung
bei den Luftkadetten keine weitere Zulassung vorgenommen wurde.
Mit Hilfe der Luftkadetten gelang es dann auch, an das begehrte Papier zu
kommen. Ein besonderes Lob muß man hier auch dem Luftfahrt-Bundesamt
ausstellen: Die entsprechenden Sachbearbeiter waren sehr hilfteich bei der
Erledigung des oft nicht ganz einfachen, aber notwendigen „Papierkrieges“ Am
20. Oktober 86 lag dann die
heifiersehnte Verkehrszulassung fiir das neugeborene Baby III D-4249 in Aachen
vor. Schlechtes Wetter verzögerte den Erstflug noch bis zum 16.
November. Spätestens jetzt
merkten alle Beteiligten, daß sich die Arbeit gelohnt hatte. Die „Alten“
erieben lhre fliegerische Anfangszeit wieder, und die „Jungen“ sind
begeistert vom Gefühl des langsamen Fliegens im offenen Cockpit.
Im Laufe des letzten Jahres wurde ein offener Transportanhänger
organisiert und restauriert sowie eine Flugzeughebewinde für das Baby in der
Halle angebracht, das jetzt seinen festen Platz im Vereinsflugbetrieb der
Segelfluggruppe Nordstem Aachen hat.
1986 Jochen Ewald
D-4327 
Inhaber: Haltergemeinschaft Uwe Müller, Stationiert in
Eschwege Kennzeichen D-4308, D-4327, Hersteller: Eschweger Luftsportverein Werk
Nr. 1 Musters Baby III, Baujahr: 1953
Vor knapp 3 Jahren - im Sommer 2000 - haben 15
Oldtimerbegeisterte Mitglieder des Eschweger - Luftsportvereins ihr
„Baby" auf dem Flugplatz Schönebeck bei Magdeburg entdeckt und es wieder
nach Eschwege auf den Flugplatz „Stauffenbühl" zurückgeholt. Die Rede
ist von dem einsitzigen Segelflugzeug Grunau Baby III, das im Winter 1952/1953
in der Werkstatt der Friedrich-Wilhelm-Schule unter Leitung des Werkkunde- und
Segelfluglehrers Horst Knapke und des Flugzeugbaumeisters Willi Henze gebaut
wurde. Nach der Rohbauabnahme am 01.02.1953 wurde das Flugzeug bespannt und
lackiert. Die Endabnahme erfolgte durch den Prüfer Gilges (Fulda) in der
Turnhalle der Friedrich-Wilhelm-Schule. Zusammen mit einem weiteren Eigenbau des
Eschweger - Luftsportvereins, einem Schulgleiter der Baureihe SG 38, taufte man
das „Baby" auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Anwesenheit einer großen
Menschenmenge auf den Namen „Stadt Eschwege".
Dem noch jungen Eschweger - Luftsportverein stand seinerzeit
kein eigenes Fluggelände zur Verfügung. So musste die Grunau per LKW nach Göttingen
transportiert und dort wieder zusammengebaut werden. Am Sonntag, den 12.04.1953
war es dann endlich soweit: Auf dem Fluggelände nahe der Autobahn durfte das
„Baby" mit dem Piloten Horst Knapke zu seinem Erstflug für gerade einmal
20 Sekunden abheben. 34
weitere Starts folgten an diesem Tag. Piloten waren u.a. die Eschweger Hans Bräutigam,
Ludwig Bertram und Edmund Fröhlich. Alle 3 sind noch heute -
wenn auch nicht mehr aktive - Mitglieder des Vereins!
Während seines Flugzeuglebens hat unser „Baby" einige
neue Flugplätze und „Eltern" kennen gelernt, die nachfolgend aufgeführt
sind:
1960 ist das Baby an den Luftsportverein Homberg, Efze
(Flugplatz Mosenberg) verkauft worden.1965 wurde dann an den Luftsportverein
Bad-Wildungen (Flugplatz Ense) und im Jahr 1966 an Paul Siebenhüner verkauft,
der das Baby schließlich in einer Scheune untergebracht und stillgelegt hat.
Im Jahr 1987 verkauft Paul Siebenhüner das Baby an Heinrich
Büscher, der dann durch die Firma LTB-Werratal eine Grundüberholung durchführen
lies. Am 10.01.1989 ist eine Nachprüfung zum Zwecke der Verkehrszulassung durch
den Prüfer Elmar Thom durchgeführt und von LBA mit einem neuen Kennzeichen
(D-4327) vorgesehen worden.
Der erste Start habe am 26.02.1989 in Wolfhagen statt
gefunden. Auf denselben Flugplatz flog das baby bis zum 1995 und ist dann nach
Uslar wo es bis zum 1997 im betrieb war, verkauft worden.
Von Uslar wandert das Baby nach Flugplatz Schönebeck
(Magdeburg) und im Jahr 2000 ist das Baby an den Luftsportverein in Eschwege
verkauft worden.
In dem Flugbuch des Oldtimers mit dem Kennzeichen D - 4327
stehen nach nunmehr 50 Jahren stolze 3770 Starts und 414 Stunden.
26
feb 2004 Lukas Sokolowski
D-4642

Halter/owner:
Falk Bost und Wilfried Vahrenholt ("Knoster")
Stationiert/location: Aeroclub Butzbach e.V.,
Butzbach
Kennzeichen/reg. nr.: D-4642
Gebaut/build: 1956 bei Luftfahrt e.V., Kassel
Werknummer/factory nr.: AB 01
Muster/type: Grunau Baby III
geflogen bis 1965 vom/flown till 1965 from:
Aeroclub Wetterau-Taunus e.V.
Betriebszeit
seit Grundueberholung (bis Okt. 2004)/total hours: 128 Std.
Gesamt Starts seit Grundueberholung (bis Okt.
2004)/total nr.of starts: 502
Bruch/accident: 1965 durch/by Fritz Heinz
Das Flugzeug wurde nicht wieder aufgebaut und
eingelagert bei Fritz Heinz in der Scheune.
Glider not refurbished since this time. Stored
in the farmhouse of Fritz Heinz
Im Januar 1985 "Bruch" bei Christel
Heinz (Ehefrau) aufgekauft und BABY wieder aufgebaut
und grundüberholt.
January 1985 the remaining and stored broken
parts of the BABY bought from Mrs. Christel Heinz
and restored.
Grundüberholung von Februar 1985 bis April
1986 von Walter Weimar, Wilfried Vahrenholt und Falk Bost (alle Aeroclub
Butzbach)/Overhoul and refurbished from Feruary 1985 till April 1986 by Walter
Weimat, Wilfried Vahrenholt and Falk Bost (all are members of the Aeroclub
Butzbach).
Erster Start nach der Grundüberholung und
Wiederzulassung unter dem
alten Kennzeichen D-4642/ first start and air
worthy after restauration: 02. Mai 1986
Halter seit 1986/Owner since 1986: Falk Bost(VGC-Mitgl.
Nr. 143) und wilfried Vahrenholt
Walter Weimar ist gelernter
Holz-Segelflugzeugbauer (gelernt bei Wolf Hirth). Walter haben wir es zu
verdanken das wir das Baby so gut wieder hingekriegt haben. Er hat viele Teile
die fehlten, hergestellt und uns bis zuletzt tatkräftig bei allen Reparaturen
unterstützt. Auf vielen Baby-Treffen hat er uns mit seinem "Reparaturkoffer"
begleitet.
Leider starb Walter im Juli 2004 (zu früh für
uns) und konnte an dem 25. Baby-Treffen in Hirschberg/Polen nicht mehr mitfahren.
Walter wir danken dir.
Falk Bost, im Oktober 2004
D-4978
Inhabers:
Waker Stoeldnger Stationiert: Kennzelchen: D4978 Hersteller: Werknummer. 004 A
Musters: Gr.B. III Baujahr: Sarts:
Flugstunden:
D-5515 
Inhabers: Luftsportverein Femdorf c.V. Stationiert in: Flugplatz Hünsbom
Kennzeichen:D-5515 Hersteller: Eigenbau Werknummer: 1 Baujahr-. 1957 Starts:
1235 Flugstunden 214
Das Baby wurde in den Jahren 1955 bis 1957 durch den Lufstsportverein
Ferndorf e.V. im Eigenbau erstellt
Ea ist ein Baby III, jedoch mit
Kufe und offenen Führersitz. Der
Erstfug erfolgte am 04.06.1957 auf dem Flugplatz in Hünsborn /NRW. 1Eer wurde
es bis zum 28.08.1964 durch unseren Verein geflogen um anschiebend flir 23 Jahre
auber Betrieb gesetzt zu werden.
In den Jahren 1986 und 1987 wurde
es durch unseren Verein grundüberholt und ist nun seit dem 09.09.1987 wieder
vollflugfáhig und dieses bis zum heutigen Tag auf dem Flugplatz in Hünsborn
Femdorf, den 10.01.97
Günther Bruch
D-6004
Inhabers: Flugsportgruppe
Feldberg/Taunus e.V Stationiert: ?
Keunzeichen: D-6004 Hersteller: ?Werknummer: 02 Musters: Gr. B. III Baujahr:
? Starts: ? Flugstunden: ?
D-6054 
Das Grunau Baby III wurde in 1952/53 im Eigenbau vom der Segelfluggruppe
Bramsche hergesteld und mit dem Kennzeichen D-6054 zugelassen.
Seit nov. 1994 ist das Grunau Baby in Achmer beheimatet.
Das Grunau Baby 111 D-6054 war
seit 12.Juli 1953 zugelassen und flog bei der Segelfluggruppe Bramsche bis zum
19. Sept. 1965 überwiegend in
Achmer, Vörden und Quakenbrück und wurde dann vom Verein verkauft.
Ab dem 31.
August 1972 flog die D-6054 in England mit der Zulassungsnummer BGA 1754
und war bis zum 3 1. Juli 1987 zugelassen.
Letzter Eigentümer war Peter
Underwood in Dunstable GB, der dem Osnabrücker Verein für Luftfahrt e. V.
(Harald Kämper) das Flugzeug zur Restaurierung übergab.
Am 13. Nov. 1994 haben wir
das Grunau Baby III BGA 1754 wieder nach Achmer geholt.
Seit Mai 1997 wird an dem
Flugzeug gearbeitet, und das Baby ist in Flugsaisin 1999 wieder in die
Luft.
Achmer, 20 August 1997 Manfred
Hermeling
D-6168
Inhabers: Andreas Streble Frank Kuflen Stationiert: Hülben Kennzeichen:
D-6168 Herteller: Eigenbau Werknummer: 4 Musten: Gr. B.III
Baujahr: 1956 Starts: 5470 Flugstunden:771
Unser Baby III wurde vom
Flugsportverein Helmstedt im Jahr 55/56 gebaut. Zulassung am 20.5.1956
Am ca 10.7.56 wurde das Flugzeug
bei einer landung stark am Rumpf beschadigt.
Kennzeichen D-6168
Das Flugzeug wurde 1971
stillgelegt und die Eintragung gelöscht. Im
August 1977 wird das Baby zum Preis von DMIOO,- am Hern W.Hohls,
Braunschweig-Wenden verkauft.
Am 20.4.78 wird
die vorläuflge Verkehrszulassung erteilt
Bei einem zusammenstotz in der
Luft mit einer Ka8 am 8.6.1980 wird durch den Sporn der Ka8 auf einer länge von
ca 1.50m die Torsionsnase weggerissen. Das
Baby landet aber glatt
Im September 1986 wird das Baby
an F.Kullen und A.Streble verkauft. Nach
Überholung wird am 17.5.87 der erste Flug durchgefuhrt.
Das Flugzeug steht nun in einen
geschlossenen Hänger, und wird auf dem Fluggelände Hülben eingesetzt.
Zeichnungen sind alle Komplett vorhanden. Ein Satz Tragflügel kann
abgegeben werden.
April 1997 Andreas Streble
D-6224
Inhabers:
Karsten Kirbs Stationiert; ?
Kennzeichen: D-6224 Hersteller: ? Werknummer:
1 Musters: GBIII Baujahr: ?
Starts: ? Flugstunden: ?
D-6340
Inhaber: Othmar Scheffler. Stationiert in Witzenhausen, Kennzeichen: ex PL 31 D-6340, Hersteller:
A. Schleicher, Werk Nr.: 75,
Musters Baby III, Baujahr: 1955.
Alles begann damit, dass im
Jahre 1985 ein belgischer Club (Luftsportverein in Hasselt) den Werkstattleiter
der SFG Nordstern, Christian Kroll, um Rat und Hilfe hei der Grundüberholung
einiger Clubflugzeuge bat. Beim Besuch in Belgien sah er in der Halle 1
„ausgemusterte“ Baby III, die der Club von den Belgischen Luftkadetten übernommen
hatte. Hergestellt wurden sie 1955 bei Alexander Schleicher in Poppenhausen. Die
Flugzeuge wurden schon lange nicht mehr eingesetzt und waren in recht schlechtem
Zustand. So wurde man sich bald einig: Als Gegenleistung für notwendige
Reparaturarbeiten an den anderen Clubflugzeugen durfte Christian Kroll die
beiden Babys nach Aachen mitnehmen.
Anfang Februar 1986 war es denn
so weit: das zweite Baby ist an Detlef Hormann nach Hoya mit dem Kennzeichen
PL31 und Werk Nr. 75 verkauft.
Im Januar 1988 wurde das
Baby nach Northeim an die Haltergemeinschaft Berthold Sucka und Frank Derberg
verkauft (die dann das Baby anfingen aufzubauen). Der Rumpf ist zum
solchen Zustand gebracht worden, dass er später zu Einzelabnahme fertig war.
Nach dem als sich die Haltergemeinschaft auflöste, ist das Baby an eine neue
Haltergemeinschaft (Uwe Halberstadt und Othmar Scheffler) im Juni 1988 verkauft
worden. Dann haben die beiden das Baby bei der Firma LTB Werratal vom Peter
Menges in Witzenhausen fertig gebaut.
Die Rohbauabnahme habe am
11.11. 1989 durch den Prüfer Werner Kantelhardt aus Hann-Münden statt gefunden
und am 10.11.1989 bekam das Baby vom LBA ein neues Kennzeichen D-6340. Die
Fertigabnahme zum Zwecke der Verkehrszulassung ist am 19.03.1990 durch den Prüfer
Kantelhardt durchgeführt worden. Der erste Start wurde am 24.03.1990 auf dem
Flugplatz in Witzenhausen durchgeführt. Das Baby flog am Flugplatz
Staufenberg/Hann-Münden bis 1996 und durch die Auflösung der
Haltergemeinschaft ist Othmar Scheffler der Eigentümer geworden. Heute fliegt
das Baby III auf dem Flugplatz in Witzenhausen (Burgberg).
25
feb 2004 Lukas Sokolowski
D-6344
Inhabers: Haltergemeinschaft FP Schmoldow Stationiert in: FP Schmoldow
Kennzelchen:D-6344 Herseller: Eigenbau. Wn 1153. Baujahr: 1953 Starts: 2203
Flugstunden: 446:53
Unser Baby wurde in Eigenbau des
Sfl.Club Berlin Spandau fertiggestelt. 1982 wurde es an die Haltergemeinschaft
E. Kleen und V. Sch,5der aus Celle verkauft.
Diese fdhrte von 1992 bis 1994 eine Grundüberholung durch.
Aus zeitlichen Gründen war es
Ihnen jedoch nicht mehr möghch die 6344 zu halten und seit 1994 fliegt sie im
Segelfliegerciub Greifswald e.V.
Leider ist es mir nicht möglich den Verbleib unseres Baby III von 1953 bis
1982 nachzuweisen, da mir hierzu die entsprechenden Unterlagen fehlen.
Mït Fliegergruß.
Thomas Schulz 15-12-1996
D-6367

Inhabers: Stationiert:?
Kennzeichen: D-6367 Hersteller: ? Werknummer: 2 Musters: GB.III Baujahr: ? Starts: ? Flugstunden: ?
D-8187
Halter: Markus
Beekmann Stationiert: ? Kennzeichen: D-8187 Herstefier: ? Werknummer: ? Musters:
GB III Baujahr: ? Starts: ? Flugstunden: ?
D-8511
Inhabers: Joachhn
Gaag Stationiert: Kennzeichen: D-8511 Hersteller: Werknummer: 03 Musters:
GB. III Baujahr: Starts: ? Flugstunden: ?
D-8585
Inhabers:
Paul-Michael Dressler Stationiert: Kennzeichen: 8585 Hersteller: Werknummer: AB
1 Musters: GB. III Baujahr: Starts: Flugstunden:
D-8880

Inhaber: Alexander Wirth. Vechta
D-9297

Inhabers: Haltergemeinschaft Flugsportvereins Neustadt/Wstr.
Stationiert in: Neustadt/Wstr. Kennzeichen: D-5043, D-4684, D-9297 Baujahr: 1952 Hersteller: Eigenbau Werknummer: 1 Starts: Flugstunden:
Das Flugzeug trug darnals das
Kennzeichen D-5043. Es wurde wieder
afgebaut und 1953 emeut zugelassen. 1960 ging das Flugzeug in das Eigentum des
Luftsportvereins Altenbögge-Böhnen über.
Es war offenbar dann auf dem Flugplatz Hamm-Lippewiesen stationiert.
Etwa 1964 ging das Flugzeug dann an die Segelfliegergruppe Gedem über
und erhielt das Kennzeichen D-4684.Es flog dort bis 1967 und wurde
anschliebend an den Flugsportverein Schwalm verkauft. Dort erhielt es das Kennzeichen D-9297. 1985 wurde es von einer
Haltergemeinschaft aus Mitgliedern des Flugsportvereins Neustadt/Wstr.aus
Privatbesitz erworben und 1986 neu zum Luftverkehr zugelassen. 1989 wurde es
grundüberholt und seitdem wird es von Mitgliedern des Flugsportvereins Neustadt
auf dem Flugplatz Lachen-Speyerdorf geflogen
02.07.1996 Gerhard Rapp
Küntrop. „Geschichtliches" tat
sich dieser Tage auf dem Küntroper Flugplatz. Ein Anruf weckte bei den
Segelfliegern Erinnerungen an jene Zeiten, als man die Flugzeuge noch selber
baute. Ursprung: Westfälische
Rundschau 9. Juli 2002
„Gibt es in Eurem Verein noch jemanden, der 1952 an
dem Baby III mit gebaut hat?" Als diese telefonische Anfrage vom Flugplatz
LaachenSpeyerdorf bei der Flugleitung in Küntrop ankam .sorgte sie bei den
„Knack-Eulen" für nachhaltige Verblüffung. „Sagt bloß, das existiert
noch irgendwo?", lautete da die Gegenfrage. Und als die heimischen
Luftsportler dann erfuhren, dass das gute, alte Stück „noch an jedem
Wochenende geflogen wird
verschlug
es den „Knack-Eulen" vor Erstaunen die Sprache.
Am Freitag trafen die Ablichtungen des
Bordbuches ein. Die machten die Überraschung vollkommen. Erinnerungen kamen
auf. Als der Segelflug 1951 wieder zugelassen wurde, gingen die Segelflieger
-den Namen „Knack-Eulen“ bekamen sie später - mit viel Elan daran, in ihrer
eben am Kalkofen aufgebauten Werkstatt, die Tragflächen für das „Baby
III" zu bauen. Herbert Bast und Karl Dunker sind im Bordbuch als Bauleiter
ebenso aufgeführt wie Hans Fröhlich. Der baute den Rumpf in der alten
Vorkriegs-Werkstatt in Ütterlingsen. Insider wissen auch davon, welch
wesentlichen Anteil Wilbert Dahme und Hermann Wurm an diesem Neubau hatten.
Am
7. Juli 1952 hat Bauprüfer Peter Kürten das; Flugzeug D-5043
abgenommen. Gleich danach ist Herbert Bast, mit eine Pflug-Leine in Cockpit
festgebunden, weil die bestellten Anschnallgurte noch nicht da waren, zum
Jungfernflug in den Hönnewiesen, unterhalb der Kuschert gestartet. Eine
„harte Jugend" war dem „Baby" aus dem Kalkofen beschert, denn im
Flug-Handbuch findet sich auch die Störungsmeldung vom 5. Oktober 1952. Die war
erforderlich geworden, well Sepp Vogel das „Flaggschiff" nahe an seiner
damaligen „Halle" - einen alten Schafstall - landen wollte, in einem
Apfelbaum bei Aprike gestrandet war. Baum und „Baby" war diese „schwere
Niederkunft" nicht gut bekommen. Im Bordbuch findet sich der Eintrag des
damaligen NRW-Segelflug-Referenten, 'Paul Krekel: „Man fliegt' bei ' solch
einem Sturm (es, wehten 10
Metersekunden) auch nicht 'so knapp über ein Hindernis!"
Pilot unverletzt, Flugzeug halbtot angesichts dieser Diagnose
„Rumpf bis zu Spant drei zertrümmert, Trägfgfläge zweimal gebrochen,"
überlegte man damals, ob der Trümmerhaufen überhaupt wieder aufgebaut werden
sollte. Sie haben's wieder repariert, eine Mühe, der die „Knack-Eulen"
viele Erinnerungen verdanken. Der erste „Vereinsrekord" eine Stunde
Flugzeit, von Karl Dunker in Hirzenhain aufgestellt, gehörten ebenso dazu, wie
die legendären Fünfstundenflüge' am
schwäbischen Klippeneck. Die denkwürdigsten waren von Petscho Relth auf der
„Olympia-Meise" und „Kalle" Heiderich im „Baby": Damals
endete der Flug deshalb in der Nähe des Bahnhofes von Spaichingen, weil noch am
gleichen Tag alles Fuggerät in Ermangelung von Transpottwagen in
Eiseribahnwagons via Werdohl. verladen werden mussten.
Natürlich
war das Baby lll dabei, als 1957 der Flugbetrieb am heutigen Flugplatz in Kün
trop aufgenommen wurde. Da hat das „Baby" öfters arg beschädigt einige
„Mordversuche" der Flugschüler, die Arnold Menschen damals als seine
Babymannschaft ,.kommandierte", überlebt. Als die
"Knack-Eulen" 1961 diesen Urvogel der nachkriegsfliege-rei nach
Hamm verkauften, kamen sie sich ein wenig so vor, wie die Eltern, die soeben Hänsel
und Gretel ausgesetzt hatten.
Da wirkt der Anruf aus der Pfalz jetzt geradezu erlösend. Abenteuerlich der
Lebenslauf des Urvogels. Von Hamm kam er nach Geldern. Voll dort nach
Schwalsteadt
in Hessen später
nach Hoxter und von dort hat ihn die pfälzische
Haltergemeinschaft aus Speyer gekauft,
grundüberholt und dann mit dem alten Schätzchen sogar Loopings probiert. 5000
Starts hat der Werdohler '„Urvogel" hinter sich gebracht. Am 21. Juli
wollen die „Knack-Eulen" nach Achmer fliegen, um ihrem Urvogel zum 50.
Geburtstag zu gratulieren. Da fliegt es nämlich im Rahmen eines Oldtimer
Treffens.
Und dann gibt es da noch die
schönste Nachricht, die die „Väter dieses Babys" aus Speyer erhielten:
„Wenn Euer Verein im kommenden Jahr 70. Geburtstag hat, sind wir mit dem Baby
III dabei und eröffnen die Feiern mit einem Jubiläums-Start."
Wo
sind sie Geblieben
D-Sorgenkind.
Das Grunau-Baby II wurde bei
Edmund Schneider Rgb gebaut. Werk-Nr.
36. Adolf Fisch, Schatzlar hat es käuflich
erworben in 1934.
Paul Steinig hat mit dieses Baby
teilgenomen an der Rhön Wettbewerb 1933. Er
war mit ein Flug nach Kronach (102 km) „Tagesbestleistung“. 18.8.1938 Erwin
Primavesi war der Erste in der CSR (am Rannayer) erworbene „Silber-C“ mit
einem Flug nach Hostin bei Melnik (58 km, Höhe 1300 m).
Eigentümer war damals Segelflugschule Karlsbad.
D-9178
Inbabers:
T. Schoenmakers Tilburg NL Stationiert:
Gilze-Ryen Kennzelchen: D-8011, D-1447,
D-9178 Hersteller: ? Werknummer: ? Muster: Gr.B. IIb
Baujahr: 1951 Starts: 1447 Flugstunden: 375:12
Gebaut, 1951, in Auftrag des
Sportfliegerclub Ulm e.V.und hat das Immatrikulation D-80 1 1 bekommen. ist nach
Luftsportverein Neu-Ulm verkauft und mit D-1447 registriert.
Dann ist das Baby nach
Luftsportverein Ochsenhausen „geflogen“ D-9178. Nachdem das Flugzeug eine Dreschmaschine hat uberflogen, ist
es als ‚Bruch“ nach Tannhein verkauft.Letztes flug war am 14 Mai 1967.
In 1992 hat T. Schoemnakers das
flugzeug gekauft und restauriert heute den Rumpf Von das Nederlandische
Bundesambt hat Er das Kennzeichen PH-978 bekommen.
D-8810
Inhabers:
S.Emondt, S. Seekel Stationiert:
Hilversum NL Kennzeichen: D-8020, D-8810 Hersteller: Eigenbau
Werknummer: ? Muster Gr.B.III Baujahr: 1952 Starts: ? Flugstunden:
In 1992 haben wir das flugzeug
zuvällig gefunden unter dem Dache von ein Halle am Flugplatz Bohihof im Süden
von Swartz Wald. Das Flugzeug ist
in eine schlechte zustand und mußt complett restauriert werden.
Das Baby is gebaut unter den
regie von Willy Jauch. damals Vorsitsener und Techniker am Flugplatz
Dettingen-Tech. Und hat das
registrtion D-8020 bekommen. In
Januar 1965 ist das Flugzeug verkauft an Flugclub Laufenburg am Flugplatz
Bohlhof, lmatrikulation D-8810.
D-6061 „Osnabruck l“
Foto's Archief Manfred Hermeling
Das Grunau Baby III wurde in 1952/53 im eigenbau vom Osnabrücker Verein für
Luftfart e. V. hergesteld. Bauleiter
war Hutschenreiter u. Schwarze. Den Flügelzusammenbau hat die Firma
Fahrzeugbau
Heinz Schwarze in saubesten Ausführing durchgefürht.
Die Beschläge wurden bei der FirmaKarosseriebauKarmann,Osnabrück
einwandfrei gearbeitet. Am 14.8.1953 wurde das Flugzeug zum Bespannen und
Lackieren freigegeben durch den Segelflugzeugprüfer Walter Bodenstein.
Am 30.8.1953 war der Stückprüfung
in Flugplatz Achmer und es ist mit dem Kennzeichen D-6061 zugelassen.
Den Abnaluneflug wurde durch Sfl-Lehr. Jähne, Osn. U. Peemöller, Hïldesheim
durchgefuhrt. Das Geburtsgewicht
war 165,4 kg,
1962 erwarben zwei Mitglieder des
OVfl (Walter Franke und Norbert Priem) das Grunau Baby 111, um es für die nächsten
Flugsaison wieder betriebsklar zu überholen. Das Flugzeug wurde im Winter 1962/63 in Dissen bei Osnabrück
im Freien gelagert und konnte danach dann nicht mehr aufgebaut werden.
Es hatte sich im Winter bei Eis und Schnee „aufgelóst“ und wurde
dann verschrottet. Angaben über Starts und Flugzeiten liegen mir nicht mehr
vor.
Achmer, 20 August 1997 Manfted
Hameling
D-6166

Das Grunau Baby III wurde in
1955/56 im eigenbau vom Osnabrücker Verein für Luftfart e. V. hergesteld und
mit dem Kennzeichen D-6166 zugelassen. In
1962 wurde das Grunau Baby vom OVfl verkauft. lch kann heute nicht mehr
feststellen, wer das Flugzeug 1962 erworben hat. Über den weiteren Lebenslauf
der D-6166 ist mir bis heute nichts bekannt geworden.
Achmer, 20 August 1997
Manfted Hermeling
D-5084 „Stadt Rheine“
Am 27. juli 1952 taufte unser Bürgermeister
Dr. Biermann das erste Leistungssegelflugzeug des Aero-Clubs Rheine vom Typ Baby
III’auf den „Namen Stadt Rheine“. Im Anschlug an den Taufakt machten die Herren Albert Eggert,
Bäckermeister, SalzbergenerSträf3e 71, und Clemens Thape, Augustusring, die
ersten Starts, urn das Flugzeug einzufliegen.
Tausende Rheiner Bürger sahen
zu, wie ein verhältnismäglg kleines Flugzeug lautlos ohne Motor für einige
Minuten ein paar Kurven flog, urn dann, durch die Schwerkraft gezwungen, wieder
zu landen. Ist es nicht sejtsam,
dag eine kleine flugsportlicbe Veranstaltung Tausende ardocken kann9
Urn mit dem Segelflugzeug auf
Streeke gehen zu können, benötigt man Aufivinde, die das Flugzeug tragen.
Das ist an Sommersonnentagen der Fall, wenn die am Boden erwärmte Luft
nach oben steigt. Dann ist es möglich,
eiffige hundert Kilometer weit zu segeln. Das
Baby“ Stadt Rheine“ aber solite blof3 eingeflogen werden.
Beim ersten Start des
Schulgleiters muf3te wohl das Drahtseil, welches das Flugzeug wie einen Drachen
hochzicht, gekappt werden, da es am Flugzeug nicht ausklinkte.
Das ist nicht gerade ungefáhrlich, aber Unfálle beim Segelflug gehören
doch nicht zu den Alltäglichkeiten. lch glaube, die meisten Menschen kwnen,
weil in ihnen immer noch der alte Wunsch lebendig ist, einmal fliegen zu können,
sich von der Erde abzuheben und allein, ganz auf sich selbst gestellt, die Dinge
auf dem unruhigen Globus von einem wahrhaft höheren Standpunkt aus betrachten
zu können und dabei dem Himmel urn iniges näher zu sein.
Diese Schnsudit trieb sie hinaus, und dieses Gefühl beseelt vor allem
alle. die sich dem Flugsport hingeben. Für
sie ist das Flugzeug kein Befórderungsmittel oder keine Waffe.
Sie lieben das Fliegen um seiner selbst willen.
Die Männer und jungen des Aero-Clubs bauen ihre Flugzeuge selbst.
Viele Stunden harter Arbeit nach Feierabend waren nötig, bis das Baby
111 fertig war. Daneben beschäftigen
sie sich „t der Theorie des Fliegens, -mit Strömungslehre, Auftrieb und
Luftwiderstand, mit Kartenlesen und Navigation, mit Wetterkunde und vielen
anderen Dingen. Im Flugdienst
machen sie dann ihre Starts und erfüllen die Bedingungen zur A-, B- oder C-Prüfung
und tragen stolz als äuf3eres Zeichen die weiben Schwingen auf blauem Grund.
Aber alle jungen, die den Wunsch
haben, auch Segelflieger zu werden, sollten vorher einiges bedenken: Habt ihr
gesehen, dag am 27. juli nur zwei Männer flogen, und dag alle übrigen, die zum
Aero-Club gehören, nur Arbeit hatten? Habt
ihr bemerkt, dag alle mit Selbstverständlichkeit nur ‚freudig ihre Pflicht
taten? Hier gibt’s keine Prämien,
keine Bezahlung. Der Dienst ist
hart, aber schön. Wer Flieger
werden will,muß verzachten können- er darf wenig Rechte, aber muB viele
Pflichten kennen-, n-fit einem Wort: er muß Kamerad sein.
Wer diese überzeugung von sich
hat, wer Ausdauer und Mut besitzt, der möge sich diesem Sport widmen.
Angehörige unserer Firma gehören
dem Aero-Club an. Sollten sich noch
weitere dem Flugsport widmen wollen, so können diese sich bei Herm Bernhard
Kroker, Elektrowerkstatt Gellendorf, melden.
Bron: Flugsport 27.7.52
D-6055 „Stadt Lingen“
Foto archief Manfred
Hermeling
Das Grunau Baby III wurde im
Eigenbauvon der Luftsportverein Lingen e.V. hergestellt und war statoniert am
Flugplatz Nordhom-Klausheide.
D-3099
Das Grunau Baby
III flog 12. 08. 1952 in Achmer. 16 Segelflieger von Ibbenbüren und Münster,
die ein Schulungslager auf dem Flugplatz Achmer aufgeslagen hatte.
Bron: Branficher Nachrichten.
D-5085 „Erika“
Das Grunau Baby III wurde im
Eigenbau vom Luftsportverein „Glücksvogel“ Ibbenbüren hergestellt und mit
dem Kennzeichen D-8085 zugelassen (1951/1952).
War zeitweise bis ca, 1957
statiniert in Achmer. Weitere
Angaben liegen mir nicht vor.
Achmer, 20 August 1997
Manfted Hermeling
Grunau-Baby V
Wenig bekannt ist, daß es auch
eine doppelsitzige Version des Baby gibt. Gomolzig
hatte es bei anfangs das typenummer IV gegeben.
Scheider, in 1950 nach Australia verzogen, stellte der wenig bekannte
Muster Grunau IV her. Als Gomolzig dieses gehört hatte, gab er seine Doppelsitzer
das Type-nummer V.
Grunau Baby III flügel und
Leitwerk. Flugzeugbau Gomolzig,
Wuppertal konstruierte ein Stahlrohrrumpf nach eine Idee von der Technische
Leiter des Nordrhein-Westfálische Luftsportverband, P.W.Kürten. Der
Obenerweite des Rumpfes ist 50cm grober wodurch den spannweite 14.02m ist.
Der Rumpf hat einer Holzkufe und
festes Rad, und hat einige Ähnligkeit mit der Rhönlerche.
Eine nach oben aufstellbare Haube.
D-7346 Achmer
2007
Inhabers: Karsten
Weber Stationiert: Kennzeieben: D-7346 Hersteller: Herbert Gomolzig, Wuppertal
Werknummer: 530 Musters: Gr.B. V Baujahr: 1955 Starts: 4300 Flugstunden: 408
Dieses Flugzeug gehörte früher
dem CLVV Useldingen aus Esch /Luxemburg und hat später den Segelflugverein Südeifel
in Bitburg als Besitzer. Von May
1985 bis Oktober 1985 war Rudolf Fehlhaber der Besitzer.
Er hat mit diesen Doppelsitzer nur einige starts gemacht, aber niit ein
mittleres flugzeit von 25 minuten, trotz jeder sagte es ist ein fliegende
Backstein. Heute gehört es Karsten
Weber in Euskirchen.
D-6218
Inhabers: Stationiert: Kennzeichen: D-6218 Hersteller: Herbert Gomolzig, Wuppertal Werknummer:
Musters: Gr.B. V Baujahr: 1955
Bis einige Jahren gehörte dieses
Flugzeug einer Luftwaffensportgruppe und wurde nach England verkauft.
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